Überblick
In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick über das Krankheitsbild und seine Relevanz für Ihre Gesundheit.
Es gibt viele Situationen, in denen Frauen ihre Periode bewusst verschieben möchten – etwa vor einer Reise, einem wichtigen Ereignis, sportlichen Wettkämpfen oder aus beruflichen Gründen. Der Wunsch danach ist nachvollziehbar und medizinisch in vielen Fällen problemlos umsetzbar.
Die kurzfristige Verschiebung der Menstruation erfolgt in der Regel mithilfe hormoneller Präparate. Wichtig ist dabei, dass die Methode korrekt angewendet wird und keine medizinischen Gegenanzeigen bestehen.
Die gute Nachricht: Das Verschieben der Periode ist bei gesunden Frauen in der Regel sicher möglich. Auch im Rahmen einer ärztlich begleiteten Online-Konsultation kann geprüft werden, ob diese Option für Sie infrage kommt.
Was ist das?
Hier erfahren Sie, was diese Erkrankung medizinisch kennzeichnet und wie sie definiert wird.
Das Verschieben der Periode bedeutet, den natürlichen Menstruationszyklus gezielt hormonell zu beeinflussen, sodass die Monatsblutung später einsetzt als üblich.
Der weibliche Zyklus wird durch ein fein abgestimmtes Zusammenspiel der Hormone Östrogen und Progesteron gesteuert. Sinkt der Progesteronspiegel, kommt es zur Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut – der Menstruation.
Durch die Gabe von Gestagenen kann dieser Hormonabfall verzögert werden. Die Gebärmutterschleimhaut bleibt erhalten, und die Blutung setzt erst nach dem Absetzen des Medikaments ein.
Ursachen
Die folgenden Informationen erläutern, welche Faktoren zur Entstehung dieser Erkrankung beitragen können.
Der Wunsch, die Periode zu verschieben, ist kein medizinisches Problem, sondern ergibt sich aus individuellen Lebenssituationen.
Reisen und Urlaube sind der häufigste Anlass, insbesondere bei langen Flügen, Strandurlauben oder Reisen in Regionen mit eingeschränkten hygienischen Bedingungen.
Wichtige private oder berufliche Ereignisse wie Hochzeiten, Prüfungen oder Wettbewerbe können ebenfalls Gründe sein.
Medizinische Gründe können starke Menstruationsbeschwerden oder zyklusabhängige Migräne sein, bei denen eine Verschiebung Erleichterung verschafft.
Entscheidend ist, dass keine medizinischen Kontraindikationen gegen eine hormonelle Beeinflussung des Zyklus bestehen.
Symptome
Dieser Abschnitt beschreibt die typischen Anzeichen und Beschwerden, auf die Sie achten sollten.
Beim Verschieben der Periode handelt es sich nicht um eine Erkrankung. Dennoch können im Zusammenhang mit der hormonellen Einnahme bestimmte Begleiterscheinungen auftreten.
Mögliche Nebenwirkungen sind:
- Spannungsgefühl in der Brust
- Leichte Übelkeit
- Kopfschmerzen
- Zwischenblutungen
Diese Beschwerden sind meist mild und vorübergehend.
Warnzeichen, bei denen ärztlicher Rat eingeholt werden sollte, sind:
- Starke Kopfschmerzen mit Sehstörungen
- Plötzliche Beinschmerzen oder Schwellungen
- Atemnot oder Brustschmerzen
Diese Symptome können auf seltene, aber ernsthafte Komplikationen hinweisen.
Diagnose
Im Folgenden erfahren Sie, wie diese Erkrankung durch ärztliche Untersuchungen festgestellt wird.
Vor dem Verschieben der Periode erfolgt eine ärztliche Einschätzung der individuellen Risiken.
Dabei werden unter anderem abgefragt:
- Vorerkrankungen
- Aktuelle Medikamente
- Rauchen
- Migräneformen
- Frühere Thrombosen
In der Regel sind keine körperlichen Untersuchungen oder Bluttests notwendig, sofern keine Risikofaktoren bestehen.
Auch im Rahmen einer Online-Konsultation kann anhand eines strukturierten Fragebogens geprüft werden, ob das Verschieben der Periode medizinisch vertretbar ist.
Behandlung
Hier werden die verfügbaren Therapieoptionen und deren Wirkungsweise erläutert.
Zur kurzfristigen Verschiebung der Periode wird meist ein Gestagen eingesetzt.
Norethisteron ist der am häufigsten verwendete Wirkstoff. Er wird einige Tage vor dem erwarteten Beginn der Periode eingenommen und bis zum gewünschten Zeitpunkt fortgeführt. Nach dem Absetzen setzt die Menstruation in der Regel innerhalb von 2 bis 4 Tagen ein.
Wirkweise: Norethisteron stabilisiert die Gebärmutterschleimhaut und verhindert deren Abstoßung.
Häufige Nebenwirkungen sind:
- Übelkeit
- Brustspannen
- Stimmungsschwankungen
Wichtige Kontraindikationen sind:
- Aktive oder frühere Thrombosen
- Schwere Lebererkrankungen
- Hormonabhängige Tumoren
- Ungeklärte vaginale Blutungen
Frauen, die bereits eine kombinierte Antibabypille einnehmen, können ihre Periode alternativ durch das Weglassen der Pillenpause verschieben.
Verfügbare Medikamente
Für die Behandlung stehen verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente zur Verfügung. Klicken Sie auf ein Medikament, um mehr über Wirkung, Dosierung und Nebenwirkungen zu erfahren.
Prävention
Dieser Abschnitt gibt Hinweise zur Vorbeugung und zur Reduzierung von Risikofaktoren.
Eine regelmäßige Planung kann helfen, den Wunsch nach einer kurzfristigen Zyklusverschiebung zu reduzieren.
Bei häufigem Bedarf sollte ärztlich geprüft werden, ob eine andere Form der Zykluskontrolle oder Verhütung besser geeignet ist.
Wichtig ist, hormonelle Präparate nicht ohne ärztliche Rücksprache einzunehmen.
FAQ
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu diesem Thema.
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